English (United Kingdom)Deutsch (DE-CH-AT)Italian - Italy
HomeProjektinhalt /  Aktivitäten
Nachricht

lussariWP 1 Grenzüberschreitende Projektsteuerungsgruppe

Diese Aktivität betrifft alle Workpackages. Die Grenzüberschreitende Projektsteuerungsgruppe, in der die Projektpartner vertreten sind, gibt die Projektdurchführung vor, richtet sie aus und koordiniert und prüft die richtige Umsetzung der Projektaktivitäten.

WP 2 Ausarbeitung und Umsetzung gemeinsamer Monitoring-Protokolle für das Netzwerk Natura 2000

Jeder Partner erkundet in seinem Gebiet die bestehenden Biodiversitätsindikatoren, Monitoring-Systeme und Datenbanken. Nach dem Vergleich und der Kreuzung der Daten werden letztere gemeinsam verarbeitet und ergänzt, um eine Evaluierung des betreffenden Gebietes und einen Gesamtüberblick zu geben.

Es werden gemeinsame, in den Ostalpen zu verwendende Lebensraum-, Flora-, Fauna- und sozioökonomische Indikatoren ausgemacht; jeder Partner ergänzt diese durch besondere, gebietsspezifische Indikatoren.

Die Partner prüfen im Zuständigkeitsgebiet die bestehenden Datenbanken, Informationssysteme und verwendeten Datenerhebungsmethoden. Diese werden systemisch verarbeitet und integriert, um gemeinsame Datenerhebungsprotokolle zu erstellen und ein Monitoring von Lebensräumen, Flora und Fauna und ein sozioökonomisches Monitoring durchzuführen.

Die Protokolle werden in einem Dateneingabesystem umgesetzt, mit dem die Datenbanken untereinander kommunizieren und Informationen gemeinsam nutzen können.

Zum Testen der grenzüberschreitenden Monitoring-Methoden und des Datenerhebungssystems führt jeder Partner eigene Tests mit den neuen gemeinsamen Protokollen durch.

WP 3 Ausarbeitung von Leitlinien für die Erstellung der Managementpläne

Jeder Partner wählt in seinem Gebiet Pilotgebiete aus und erhebt die Elemente für eine Überprüfung ihres Grades an Naturbelassenheit.

Auf der Grundlage der von der EU-Kommission und den maβgeblichen Behörden gelieferten Vorgaben werden gemeinsame Leitlinien für die Durchführung der Risikoanalyse und die Erstellung der N2000-Gebiets-Managementpläne neu definiert. Die Handbücher werden in Pilotgebieten getestet.

WP 4 Erfahrungsaustausch in der Verwaltung

Es werden Treffen zwischen den Mitarbeitern der Parkverwaltungen und der Natura 2000-Gebiete zum Austausch positiver und negativer Erfahrungen organisiert, die bei der Verwaltung der jeweiligen Schutzgebiete gemacht wurden.

Die wichtigsten positiven und negativen Erfahrungen werden in einer Broschüre gesammelt.

WP 5 Aufbau eines Schutzgebietsystems

In den Informationseinrichtungen der Naturparks werden Infopoints und Ausstellungstafeln eingerichtet, um die natürlichen Eigenschaften und die landschaftlichen Besonderheiten aller betroffenen Gebiete zu erläutern.

Das koordinierte Image des Systems wird über eine graphisch einheitliche Planung aller Infopoints und Tafeln erreicht.

WP 6 Valorisierung und Förderung der Schutzgebiete und ihrer Produkte

Jeder Partner erhebt für sein Gebiet die existierenden natürlichen, kulturellen und nahrungsmittelbezogenen Eigenheiten, Serviceleistungen, Informationseinrichtungen und Besucheraufnahme und prüft das bestehende Werbematerial und die Gebietsmarkenzeichen.

Geplant ist die gemeinsame Entwicklung des graphischen Images des Systems und von Composite-Logos der bestehenden Markenzeichen und die Planung/Entwicklung erläuternder Folder zu Eigenschaften und Eigenheiten der Ostalpen, sowie thematischer Tourismusbroschüren zu Flora, Fauna, Vogelbeobachtung, Kultur, Traditionen und historischen Berufen, lokalen Produkten und Gastronomie/Weinen, auch für den Schultourismus, die mit der Einrichtung einer entsprechenden Website kombiniert werden.

Zur Förderung der lokalen Produkte und Dienstleistungen des Gebietes werden gemeinsame Leitlinien und Vorgaben für die Regelung der Nutzung der Gebietsmarkenzeichen, wie z.B. des Parkmarkenzeichens, zur Sicherstellung der Ursprünglichkeit eines Produktes oder des Umweltschutzes für eine Dienstleistung erarbeitet.